Ein paar Gedanken zu meiner Ernährung

Fast täglich werde ich gefragt, wie ich mich ernähre und genau mit diesem Thema möchte ich meinen Blog eröffnen:

Meiner Meinung nach gibt es nicht DIE perfekte Form von Ernährung. Jeder hat einen individuellen Alltag zu bewältigen und auch verschiedene Vorlieben was das Essen betrifft. Daher gehört die Ernährung für jeden Lebensstil optimiert und angepasst. Ansonsten wird die Person die "Diät" nicht lange verfolgen und somit die Ziele nicht erreichen bzw. nicht dauerhaft halten. Vielmehr geht es darum, sich ein ideales Essverhalten angepasst auf den Alltag anzugewöhnen, das ohne Qual durchziehbar ist. Dadurch lassen sich die jeweiligen körperliche Ziele viel leichter erreichen und der Jojo-Effekt ist damit auch Weg vom Tisch.

Meine Ernährung gestalte ich grundsätzlich intuitiv d.h. ich zähle/“tracke“ keine Kalorien. Ausprobiert habe ich viele Ernährungsformen. Mein Favorit ist jedoch seit langem die sogenannte „Carb Cycling“ Methode. Im Grunde funktioniert diese ganz einfach: Um die nötige Kraft für das Training zu haben wird der Kohlenhydratanteil an den Trainingstagen erhöht und an trainingsfreien Tagen reduziert.
Nach diesem Prinzip fällt es mir relativ leicht meine Figur zu halten bzw. Schritt für Schritt Verbesserungen zu erreichen, ganz nach meinem Motto „Get shredded and stay shredded“.

Dennoch verändere ich meine Ernährung von Zeit zu Zeit abhängig von dem derzeitigem Ziel (Fotoshootings, Messen, Wettkämpfe o.ä.), oder natürlich auch wenn sich mein Alltag verändert. Außerdem probiere ich auch gern neue Strategien aus, um mich weiterzuentwickeln und offen für Neues zu bleiben.

Beispiel für meine Ernährung an einem Trainingstag:
Frühstück: Porridge mit Früchten und 1 Omelett mit Gemüse
Mittagessen: Rinderhack mit Reis und Gemüse
Nachmittagssnack: Gemischter Salat mit Fisch und Kartoffeln
Abendessen: Magerquark mit Früchten und Nüssen

Im Allgemeinen ernähre ich mich an mindestens sechs Tagen die Woche sehr bewusst und gesund. Am Wochenende oder zu besonderen Anlässen darf es natürlich auch mal Pizza, Eis, Schokolade usw. sein.

Weiters wende ich das „Intermittent Fasting“ Prinzip hin und wieder an. Kurz erklärt geht es hierbei darum, in einem gewissen Zeitfenster (zb. 8 Stunden) die gesamte Nahrung aufzunehmen und dann die restliche Zeit (in dem Fall. ca. 16 Stunden) fastet. Ein großer Vorteil dieser Ernährungsweise ist, dass durch das „Fasten“ die Fettverbrennung verlängert wird. Zudem kann ich in den 8 Stunden größere Portionen essen und durch Fastenperiode wird auch die Leistungsfähigkeit verbessert.

 

Ich hoffe mit diesem Blogpost konnte ich euch einen kleinen Einblick zu meinen Gedanken über die Ernährung geben. Bei Fragen oder Anregungen könnt ihr mir gerne eine Nachricht hinterlassen.



Euer Mario